Highspeed Computernetzwerke: Netzwerke für große Datenmengen
High Speed-Vernetzung liegt auch für Privatanwender von Computern und moderner Heim-Elektronik im Trend. In den meisten Haushalten arbeiten inzwischen mehrere PC ‘s, hinzu kommen Hightech-Fernseher, Videosysteme, Kameras und diverse Peripheriegeräte. Durch technische Ausstattung und deren medien- und kommunikationsfokussierte Nutzung wachsen das Datenvolumen und die Anforderungen der User an Netzwerklösungen immens.
Die Leistungsfähigkeit des externen Internetanschlusses ist durch den Anbieter und die regionale Verfügbarkeit von superschnellem Internet vordefiniert. Für das Computer Netzwerk zu Hause sind kabelbasierte (Ethernet-) Lösungen oder kabellose W-LAN-Netzwerke Standard – von den Netzanbietern werden optional die technischen Basisausstattungen dafür zur Verfügung gestellt.
Bei der internen Datenverteilung und dem Zugang aller vernetzten Geräte zu gemeinsam genutzten Inhalten erweisen sich die Basisversionen für versierte User jedoch oft als sub-optimal. Netzlösungen über Kabel punkten mit höherer Geschwindigkeit, setzen jedoch der internen Mobilität enge Grenzen, bei W-LAN-Netzwerken ist die Datengeschwindigkeit limitiert und die Netzwerkverbindung nicht immer oder nicht für alle Geräte stabil.
Hier bietet sich eine Aufrüstung an, die das heimische Computer Netzwerk zum High Speed Netzwerk modifiziert. Aktuell stehen hierfür zwei Möglichkeiten zur Verfügung.
Entweder rüstet man sein Netzwerk durch den Kauf einiger Zusatzgeräte zum Gigabit-Netzwerk auf – man benötigt dafür eine Gigabit-Netzwerkkarte, ein für große Datenmengen ausgelegtes Netzwerkkabel (inzwischen meist HDMI) und einen Switch zur schnellen Datenverteilung. Zu empfehlen ist auch die Anschaffung eines leistungsfähigen Netzwerkrouters, dessen Parameter oberhalb der von den DSL-Providern gelieferten Standardgeräte liegen. Ein solches Highspeed Computer Netzwerk wird trotzdem die avisierten 1000 Mbit/s nicht erreichen – realistisch sind Übertragungsraten von etwa 390 Mbit/s, was die Standardleistung von Heimnetzwerken jedoch vervierfacht. Internes Video- und Musikstreaming von PC zu PC, Bildbearbeitungen auf mehreren Computern oder vernetztes Gaming sind damit auf jeden Fall in optimierter Qualität möglich.
Die Limitierungen bei der internen High Speed-Datenübertragung liegen nicht im Netzwerk an sich, sondern sind hauptsächlich durch die Endgeräte gegeben. Auch aktuellste Computer für Privatanwender sind bisher in der Regel nicht auf High Speed Netzwerke ausgerichtet, Schwachstellen für die superschnelle Datenübertragung sind PCI-Bus, das interne Bridging der Geräte und – bei älteren Computern mit ATA 33- oder ATA 66-Festplatte – auch die Festplattenkapazität.
Wer die Aufrüstung auf ein High Speed Netzwerk unkomplizierter durchführen möchte, kann alternativ ein D-LAN-System im Fachhandel erwerben, das eine leistungsstarke Vernetzung über die Stromleitung herstellt. High Speed ist in diesem Fall allerdings eher nominal – die Übertragungsleistung bewegt sich bei den handelsüblichen D-LAN-Adaptern auf dem Niveau der Standardsysteme, erreicht wird vor allem eine spürbare Stabilisierung und damit eine qualitative Aufwertung des häuslichen Netzwerks. Mehr Info dazu bei orceo.com.
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