Zahlreiche Kunden wechseln im Laufe des Jahres ihren Provider. Ständige Verbindungsabbrüche, schlechter Service, höhere Preise für Bestandskunden – die Gründe hierfür sind vielfältig. Der optimale Internet Anschluss erfordert eine gründliche Internetrecherche, vorzugsweise mit Hilfe von Vergleichsportalen. Haben Sie den idealen Anbieter ausfindig gemacht, können Sie Ihrem bisherigen Provider den Rücken zu kehren. Früher war ein Wechsel noch mit umständlichen Formalitäten verbunden. Heutzutage müssen Sie nach Auswahl eines Anbieters nur noch ein Kündigungsformular unterschreiben und an den bisherigen Provider schicken. Dennoch gibt es diverse Punkte, denen Sie große Beachtung schenken sollten.

In erster Linie sollten Sie einen Blick auf eine eventuelle Mindestvertragslaufzeit werfen. Die Kündigungsfrist beträgt im Normalfall 3 Monate. Ihr DSL-Anbieter wird Sie kaum vorzeitig aus dem Vertragsverhältnis entlassen. Falls doch, werden oftmals hohe Ausgleichsentschädigungen gefordert. Dennoch können Sie bereits vorher Ihre Kündigung mit Wirkung zum Ende der Vertragslaufzeit erklären. Dies hat den Vorteil, dass Sie den Kündigungstermin sicher nicht verpassen. Außerdem sollte für die Bearbeitungszeit ein Zeitpuffer von etwa 4 bis 5 Wochen eingeplant werden. Die Kündigung sollten Sie, nachdem Sie sich eine Kopie angefertigt haben, per Einschreiben mit Rückschein verschicken. So lässt sich die fristgerechte Kündigung jederzeit nachweisen.

Sofern Sie bei Ihrem neuen Anbieter auch einen Telefonanschluss nutzen möchten, sollten Sie an die Mitnahme der Rufnummer denken. Dies gilt selbstverständlich nur sofern Sie die alte Telefonnummer auch behalten möchten. Dadurch bleiben Sie für Verwandte und Freunde stets erreichbar und müssen nicht daran denken, jedem Ihre neue Rufnummer mitzuteilen. Achten Sie bei einer Onlinebestellung penibel auf die eingegeben Daten. Wird die Anschrift oder der Name versehentlich nicht korrekt geschrieben, kann dies unter Umständen zu erheblichen Verzögerungen bei der Bearbeitung führen.

Gerade bei der telefonischen Bestellung sind Missverständnisse nicht gänzlich auszuschließen. Geben Sie beim neuen Anbieter am besten den Namen des Anschlussinhabers an. Alles andere könnte zu Irritationen führen und gegebenenfalls die Kündigungsfrist verstreichen lassen.

Sollte es zu technischen Problemen kommen, wodurch der Schalttermin nicht eingehalten werden kann, sollten Sie dies nicht einfach so hinnehmen. Räumen Sie dem DSL-Anbieter schriftlich eine Frist zur Mängelbeseitigung von 2 bis 3 Wochen ein. Sollte die Bereitstellung des Anschlusses innerhalb dieses Zeitraums nicht erfolgt sein, können Sie von Ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch machen.

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